Alpine Coaster Imst

Alpine Coaster Imst

Der Tag begann mit einem Wechselbad der Gefühle. Stand heute doch der laut Homepage längste Alpen-Achterbahn der Welt auf dem Programm. 3525m lassen da schon Erwartungen aufkommen.

Der Wetterbericht sprach von langanhaltenden Regenfällen aber in den Alpen kann sich das Wetter schnell ändern und so hofften wir. Übernachtet haben wir in Imst, einem Ort im Inntal in Tirol. Beim aufwachen sollten sich unsere Hoffnungen bestätigt fühlen, blauer Himmel. Aber das änderte sich als wir beim Frühstück saßen. Es zog sich richtig zu und begann wie aus Kübeln zu gießen. Daran änderte sich auch nichts als wir auscheckten und versuchten unsere Sachen halbwegs trocken ins Auto zu bringen. Bei der Fahrt zur Talstation des Coasters in Hoch-Imst klarte es immer mehr auf und als wir ankamen, nieselte es nur noch. Also Regenjacke überziehen und hin zur Kasse. Der ganze Spaß kostete 10,60€ inklusive Lift.

Der Sessellift, der uns nach oben an den Start brachte, hatte zum Glück eine Regenschutzhaube. Diese war aber weniger nötig und bis wir oben waren kam schon wieder die Sonne durch. Die Schlitten werden mit einem eigenen Lift, parallel zum Sessellift nach oben gebracht. Der Operator staunte über die frühen ersten Mitfahrer. Das war jetzt der Jackpot. 3500m Strecke direkt vor uns, die Schienen noch nass und niemand vor einem. Glück muss man haben. Die Strecke zu beschreiben fällt schwer. Dafür ist sie einfach zu lang. Nur so viel, 500m Höhendifferenz, 44 Kurven, zweimal mehrere Bunny Hops hintereinander, lange gerade Passagen in denen man Geschwindigkeit aufnehmen kann und unten dann durch den Wald. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir haben uns spontan für eine Wiederholungsfahrt entschieden. Dort zeigte sich dann der „Nachteil“ der Länge. Schafften wir es oben am Start zum Glück noch, uns vor eine Frau „vorzudrängeln“ die das erste Mal fahren wollte und offensichtlich auch ein bisschen Angst hatte, liefen wir trotz einer Wartezeit von ca. 4 Minuten doch bei Kurve 30 schon wieder auf unsere Vorfahrer auf. Die Dame nach uns, war auch 15 Minuten nachdem wir unten waren, noch nicht zu sehen. Für einen Speedfreak wie uns kann so etwas schon frustrierend sein.

Fazit

Die Bahn ist wirklich klasse. Allein die Länge und die Höhendifferenz in der alpinen Umgebung machen wirklich was her. Für den ambitionierten Fahrer kann es aber nur heißen, morgens als erster da zu sein. 3500m hinter einer lahmen Ente sind frustrierend. Im Auto diskutierten wir die Frage, welcher Alpine Coaster uns besser gefallen hat. Der heute in Imst oder der gestern in Golm. Eindeutiges Ergebnis, der in Golm ist auf Grund der Streckenführung durch den Wald viel intensiver. So holt sich die Intensität einen leichten Vorsprung vor der Länge und sind unsere momentanen 1. und 2.

Juli 2012 - Thorsten & Family

Die Daten

Hersteller / Typ Bergauftransport Länge bergab Höhendifferenz
Wiegand / Alpine Coaster Transportseilbahn 3.525 m 500 m

Die Bilder

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